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EMDR - Literatur

daz Nr.16, IV1999

PSYCHOTRAUMATOLOGIE

Neue Therapie bei Posttraumatischer =Belastungsstörung
 
 

EMDR Heilung durch Augen-Blicke
von Astrid Krüger

 

EMDR ---- vier =unscheinbare Buchstaben — hinter denen sich ein =Therapiekonzept aus der Psvchotraumatologie verbirgt. Das Verfahren =- Eye Movement Desensitization and Reprocessing =- wurde im Jahre 1989 von Dr. Francine Shapiro vom Mental =Research Institut in Palo Alto (Kalifornien), mehr durch Zufall, =entdeckt. Es wird erfolgreich eingesetzt bei Patienten mit =Angstzuständen nach Traumata. Unter bestimmten Umständen kann es =auch bei anderen Angstformen helfen. Aber Vorsicht: Die EMDR-Behandlung =eignet sich nicht für alle Betroffenen. Und die Therapeuten sollten =eine bestimnzte Ausbildung vorweisen können!
 
 

"Auf einem Spaziergang bemerkte sie (Dr. =Francine Shapiro, Anm. der Verfasserin), daß wiederkehrende stark =störende Gedanken, die mit ihrer Trennung zusammenhingen, =plötzlich verschwanden und nicht wiederkamen. Sie fand den Grund =dafür heraus: Ihre Augen hatten sich unwillkürlich häufig =schnell hin und her bewegt, während die störenden Gedanken =auftraten. Diese Gedanken schwanden, und wenn sie sie freiwillig =heranholte, waren sie nicht länger erregend-störend." =(1)

Daraus entwickelte Dr. Shapiro das Konzept einer Serie von gezielten =Augenbewegungen, genannt "bilaterale Stimulation", =ähnlich der Augen-aktivität bei den REM-Phasen während des =Träumens (zur Funktionsweise siehe Interview mit Dr. Mattheß). =Zunächst erprobte sie diese an Freunden, Bekannten und Kollegen und =schließlich an den ersten Klienten. Seit der ersten =Veröffentlichung wurde dieses Verfahren intensiv erforscht. Heute =gibt es hierzu mehr kontrollierte Wirksamkeits-Studien als über jede =andere Methode der Traumabehandlung.

Anwendung findet EMDR speziell bei =Erkrankungen wie der Posttraumatischen Belastungsstörung bei =Einzeltraumatisierungen (z.B. durch Un-fall, Vergewaltigung) oder auch =bei komplexen Traumatisierungen. in Kindheit oder Erwachsenenalter (z.B. =bei Kriegsveteranen oder Mißbrauchsopfern).

Zwischenzeitlich gibt es aber auch die =ersten Versuche, Phobiker mit EMDR zu behandeln. Aber es scheint, daß =bei einzelnen Phobien eine Exposition in vivo dem EMDR-Verfahren =vorzuziehen ist. Es bestehen aber dennoch Gründe dafür, daß es =sinnvoll sein könnte, EMDR in die Behandlung zu integrieren, =beispielsweise dort, wo eine solche Therapie sehr teuer (FIugangst), =schwer durchführbar (Angst vor Wirbelstürmen) oder sogar =gefährlich (Angst vor Wespen) ist.

Wie EMDR genau funktioniert, welche Vorgänge dabei im Gehirn =vorgehen, ist noch weitgehend unbekannt. Bekannt ist jedoch, daß =normalerweise Erlebnisse vom Gehirn bearbeitet und abgespeichert werden. =Ein Trauma jedoch überfordert diese Verarbeitungsfähigkeiten. =Dadurch kann es zu sogenannten Flashbacks oder intrusiven Gedanken =kommen: Ein Auslösereiz genügt und das Erlebte wird immer und =immer wieder durchlebt. Gefühle, Gerüche, Geräusche der =Originalsituation sind so präsent, als wenn sie eben erst passieren =würde. Desweiteren entstehen oft Angste, Schlafstörungen oder =Alpträume.

Oftmals bekommt der Klient dadurch auch =eine negative Einstellung zu sich selbst. Das weitere Leben wird =maßgeblich vom Trauma bestimmt.

EMDR kann eine wirkungsvolle Hilfe dabei =sein. Bilder und Gefühle. die mit dem Trauma assoziiert werden, zu =desensibilisieren. Auch ist es eine Methode, die Gedanken, die mit dem =Trauma in Verbindung gebracht werden zum Positiven zu ändern. So kann =EMDR die Blockade im Gehirn auflösenc den Heilungsprozeß =einleiten.

Skeptiker behaupten, das Trauma werde nur =unterdrückt, könne irgendwann wieder aufleben. Deswegen wird in =Studien zum Thema auch soviel Wert darauf gelegt, ehemalige Klienten =nach längeren Zeiträumen erneut zu befragen. Die Erfolgsrate von =EMDR beim Posttraumatischen Bela-stungssyndrom ist hoch. Der =größte Teil üer Klienten ist Jahre nach behandlungsende noch =beschwerdefrei und in der Lage ein normales Leben ohne jegliche =Einschränkungen zu führen.

Für EMDR spricht auch, daß eine deutliche Besserung des Zustandes =zumeist innerhalb weniger Therapiesitzungen erreicht wird. Oftmals =genü-gen zwei bis sechs Sitzungen, um dem Klienten den Leidensdruck =zu nehmen und ihn in Kombination mit (tiefen)psychologischen Verfahren =im weiteren Verlauf zu stabilisieren.

Ein besonderes Einsatzgebiet von EMDR liegt in der =Behandlung traumatisierter Kinder. Diese sind oftmals aufgrund ihres =Alters noch nicht in der Lage, genau über ihre Gefühle und =Ängste zu sprechen. Für sie kommt zumeist die Variante der =Augenbewegungen nicht in Frage, so daß hier andere Formen bilateraler =Stimulation (z.B. abwechselndes Klatschen mit der linken und rechten =Hand) eingesetzt werden. Diese "alternativen" Methoden =funktionieren selbstverständlich auch bei Erwachsenen.

Der Erfolg zeigte sich z.B. an einem =Jungen, der dadurch traumatisiert worden war, daß er während einer =Operation aus der Narkose erwachte. Monatelange Alpträume und =Verhaltensauffälligkeiten brachten die Eltern an den Rand ihrer =Nervenkraft. Die Therapie mit EMDR war so effektiv, daß nur zwei =Sitzungen genügten, ihn in ein Kind zu verwandeln, das den Schatten =dieses Horrors hinter sich lassen konnte.

Dennoch sollte davor gewarnt werden. EMDR als Wundermittel einzustufen. =Eine Behandlung darf und sollte nur von einem Therapeuten =durchgeführt werden, der in Psychotherapie ausgebildet ist und an =einem speziellen Training des EMDR-Instituts teilgenommen hat (siehe =Ende des Interviews). Er wird zusammen mit dem Betroffenen entscheiden, =ob EMDR für das spezielle Problem geeignet ist und es gegebenenfalls =in Kombination mit anderen Verfahren anwenden.

Literatur:

(1) Report Psychologie 22 (2/97):

Prof. Reinhard Tausch

--- Treatment of Specific Phobias with Eye Movement =Desensitization and Reprocessing (EMDR): Protocol, Empirical Status, and =Conceptual

Issues: A. De Jongh, E. Ten Broeke, M.R =Rennsen

Aus: Journal of Anxiety Disorders, Vol. =13,No. 1-2, pp. 69-85, 1999

--- Fachartikel EMDR: Oliver Schubbe: EMDR in der Therapie psychisch =traumatisierter Kinder

Aus: Manuskript für C. Eschenröder. =Augenbewegungsdesensibilisierung und Neuverarbeitung traumatischer =Erinnerungen - EMDR nach Francine Shapiro <Arbeitstitel). =DGVT-Verlag, im Druck.

--- EMDR in der Therapie posttraumatischer =Belastungsstörungen: 

A. Hofmann. F. Ebner. Christine Rost Aus: Fundamenta Psvchiatrica 199!: =1:74-8

--- Neuere =Fortschritte im Bereich der Psychotraumatologie: Vortrag von Dr. =Francine Shapiro in der Universität Köln am 04.09.97

--- Buchbesprechung "EMDR in =Aktion": Dr. Rudolf Sanders

Aus: www.beratung-aktuell.de=.
Ausgabe 2-1999

--- What is EMDR? - =A Guide for Consumers: Deany A. Laliotis, Marvland, USA

--- New Type of Psychotherapy Seen as Boon to =Traumatic Disorders: Carole Paquette

Aus: The New York Times. Sunday,
October 24. 1997

--- EMDR and Life After =The Blast: Don Oldenburg

Aus: The Washington Post, July 21,
1995

--- EMDR - =Eine neue Methode zur Behandlung posttraumatischer =Belastungsstörungen: Arne Hofmann

Aus: Psychotherapeut (1996) 41: =368- 372, Springer Verlag
 
 
 
EMDR: EXPERTEN-INTERVIEW

Dr. Helga Mattheß

behandelt Patienten seit rund zwei =Jahren mit EMDR. 

Sie ist Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin, =eigene Praxis mit Spezialisierung auf Psychotraumatologie und =Psychoonkologie

Aus- und Weiterbildungen in Psychoanalyse, Katathym-imaginativer =Psychotherapie, Gestalt- und Bewegungstherapie.
 
 
 
 

daz: Könnten Sie uns kurz =schildern, wie eine Behandlung mit EMDR aussieht?

Die Behandlung mit EMDR hat als =Kernstück die "bilaterale Stimulation", wie sie Francine =Shapiro am Anfang ihrer Forschungen mit den Augen entdeckt hat. Heute =weiß man, daß man nicht nur mit schnellen Augenbewegungen nach =rechts und links Verarbeitungsprozesse im Gehirn anregen kann, sondern =auch mit abwechselnden Berührungen, z. B. an Händen oder Knien =oder mit Fingerschnipsen rechts und links von den Ohren. Mittlerweile =gibt es auch Geräte, die benutzt werden können. Dazu gehören =Kopfhörer mit Summen auf beiden Seiten, eine Lichtlaufleiste, auf der =ein Licht von einer Seite zur anderen läuft, oder auch die Tappern. =Das sind zwei kleine Kapseln, die in den Händen gehalten werden und =die abwechselnd vibrieren.

Die bilateralen Stimulation wird durch das Protokoll ergänzt, in dem =Erkenntnisse aus den verschiedensten psychotherapeutischen Verfahren zum =Tragen kommen. Es wird die belastende und traumatisch besetzte Szene, =die in der Sitzung bearbeitet werden soll, beschrieben und getriggert =(d.h. im inneren Erleben verstärkt). Außerdem wird mit Kognitionen =gearbeitet:

Einerseits mit negativen (meist "falschen", z. B. sich =selbst entwertenden) und andererseits mit positiven (das, was man sich =wünscht) Sätzen, die sich auf sich selbst und die damalige =Situation beziehen. Zur Uberprüfung der Beeinträchtigung gibt es =Skalen, welche die subjektive Belastung und die Stimmigkeit der =positiven Kognitionen abfragen. Schließlich wird als wichtiger =Parameter noch auf die Körperreaktionen geachtet, da sich viel =Belastendes und Ängstigendes im "Körpergedächtnis" =speichert.

Aus den Veränderungen in der Selbsteinschätzung der Kognitionen, =des Körpererlebens und der Befindlichkeit vor der bilateralen =Stimulation kann der Therapeut im weiteren Verlauf der Sitzung das ="Prozessieren", d.h. das Durcharbeiten der belastenden =Szene oder Empfindung, abschätzen. Darüber hinaus gibt es noch =weitere Techniken, die zu erklären aber hier zu weit führen =würde.

daz: Welche Klienten behandeln Sie =speziell mit EMDR?

Meist setze ich EMDR als =Zusatzverfahren im Rahmen meiner Therapien ein. Bei Menschen, die in der =Kindheit traumatisiert worden sind, ist Sicherheit in der =therapeutischen Arbeit und Vertrauen zu dem Therapeuten wichtigste =Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung. Oft vergehen viele =Monate, manchmal auch Jahre, bis ein Patient, der in seiner Kindheit nie =gelernt hat, zu vertrauen oder sicher zu sein, soviel innere =Stabilität für sich gewonnen hat, daß er in einer EMDR-Sitzung =beispielsweise sexuelle Traumatisierungen verarbeiten kann.

Es gibt allerdings auch Patienten, die ich gleich von Anfang an fast =ausschließlich mit EMDR behandele. Das sind in der Regel Menschen, =die ohne vorherige psychische Belastungen einen Unfall, z. B. mit der =Bahn, erlebt haben und sich nun nicht mehr trauen, in einen Zug zu =steigen. Oder solche, die einen Autounfall hatten. Bei diesen Menschen =genügen oft eine oder zwei Sitzungen mit EMDR, um die akute =Angstsymptomatik zu beseitigen.

In letzter Zeit habe ich EMDR auch bei Patienten mit einer =Karzinomerkrankung bzw. -diagnose, oft vor der ersten Operation, =eingesetzt. Das Wissen, an einer oft tödlich endenden Erkrankung zu =leiden, ist für die meisten Menschen ein traumatisches Erlebnis. Mit =EMDR können, nach meiner Erfahrung, belastende Erinnerungen =abgeschwächt werden. Ebenso werden die inneren Kraft- und =Widerstandsreserven mobilisiert, die bei den anstrengenden Operationen =und Chemotherapien dringend nötig sind.

Daz: Welche Erkrankung bzw. welcher =Patientenkreis ist für eine Behandlung mit EMDR nicht geeignet?

Im Prinzip ist EMDR für alle =Menschen, die belastende Ereignisse zu verarbeiten haben, geeignet.

Aber diese Methode kann Erinnerungsbarrieren durchbrechen, mit denen =sich manche Menschen schützen, die viel Belastendes im =Leben erfahren haben. Solche Patienten sind ohne entsprechende =Vorbehandlung nicht für eine Therapie mit EMDR geeignet.

Wichtig ist, daß der Mensch der behandelt werden soll, vorher =genügend innere Stabilität entwickelt. Zusätzlich erlernt er =spezielle Übungen, um von belastenden Erinnerungen nicht zu sehr =überflutet zu werden. Hierzu gibt es spezielle Techniken, die ein in =Psychotraumatologie ausgebildeter Therapeut kennt und die z.T. auch in =der EMDR-Ausbildung gelehrt werden.

daz: Welche Erfahrungen haben Sie =persönlich mit der Wirksamkeit von EMDR gemacht?

In meinen Therapien wende ich EMDR =seit ca. 2 Jahren regelmäßig und immer häufiger an. Oft bin ich =selbst erstaunt, wie schnell durch eine solche Sitzung Symptome =verschwinden. Besonders erwähnenswert ist, wie bei meinen =Karzinompatienten neue Kraft und Hoffnung wächst, speziell bei denen, =die vorher sehr depressiv waren. Mehrfach habe ich den Effekten selbst =kaum glauben können. 

Da ich viele der Patienten über längere Zeit in ihrem Leben =begleite (bei einigen habe ich auch später telefonisch nachgefragt), =weiß ich, daß das Erreichte fast immer konstant bleibt. Von meinen =Patienten habe ich bisher noch nichts Gegenteiliges gehört.

Ich bin allerdings sehr vorsichtig, wenn ich das Verfahren einsetze, da =ich weiß, wie wirksam die Methode ist. Schließlich will ich meine =Patien-ten nicht mit überflutenden Erinnerungen überfordern.

Beeindruckt hat mich die EMDR-Behandlung bei einem 56-jährigen =Patienten, der seit frühester Kindheit (vermutlich durch =Kriegsereignisse) Angst entwickelt hat, sich in größeren Gruppen =zu bewegen und zu äußern. Wegen seiner Angste mußte er =beruflich große Einschränkungen in Kauf nehmen. Nach ca. 6 =EMDR-Sitzungen war seine Angst verschwunden. Jetzt überlegt er sogar. =ein großes Fest zu seiner bevorstehenden Silberhochzeit zu =organisieren und eine Rede zu halten.

Aber nicht immer ernte ich Dankbarkeit. So war es =beispielsweise bei einer meiner Patientinnen. Sie war von =ihrem prügelnden Ehemann geflohen. so daß sie über viele Monate =hinweg nicht von ihm hat sprechen können, ohne in =Schweißausbrüche zu geraten. In die Therapiestunde nach der =EMDR-Behandlung kam sie mit den Worten: "Ich weiß gar nicht, warum =ich vorher vor diesem Kerl so viel Angst gehabt habe."

Die Erinnerung verändert sich durch die Behandlung in ihrem =Gefühlsinhalt. Durch EMDR kann manches, was vorher die Gedanken =beherrscht hat, vergessen oder zumindest unwichtiger gemacht werden.

Ich habe auch erlebt, daß eine Patientin, die nach einer sehr =belastenden Krebsbehandlung nicht mehr ohne Begleitung auf eine =öffentliche Toi-lette gehen konnte, die Angst durch eine Sitzung =komplett verlor und dafür sehr dankbar war. Es gibt sehr viele =Beispiele. Alle Patienten fühlten sich von dem, was sie vorher =gebunden hatte, befreit und leichter.

daz: Welche Voraussetzungen gelten für eine Ausbildung in =EMDR?

Vor der Weiterbildung in EMDR steht eine fundierte =allgemein-orientierte psychotherapeutische Ausbildung, gleich welcher =Richtung. Diese erfolgt nach einem Studium der Medizin oder Psychologie =und wird in anerkannten Instituten in Deutschland angeboten.

Anschließend gibt es eine spezielle Weiterbildung in EMDR, die den =Standards von EMDRIA (einer internationalen Organisation, s.u.) =entspre-chen sollte. Hierzu gehören Kurse und spezielle Supervisionen =für EMDR. Bei letzterem geht es darum, die bisher behandelten =Fälle mit erfahreneren Kollegen zu besprechen. 

Da die Technik des EMDR relativ einfach ist, besteht die Gefahr, daß =die Methode auch von Therapeuten angewandt und weitergegeben wird, die =wenig Erfahrung haben. Deswegen wurde in Deutschland, wie zuvor schon in =den USA, ein gemeinnütziger Verein gegründet, genannt EMDRIA (EMDR =- International Assoziation). Dieser soll die notwendigen =Standards in den Voraussetzungen für die Ausbildung und für die =Ausübung selbst überwachen. Außerdem hält dieser Verein =Kontakt zu den verschiedenen nationalen Organisationen, über die auch =Forschungen und neue Ergebnisse und Erkenntnisse ausgetauscht =werden.

EMDRIA fordert eine allgemeine Ausbildung in Psychotraumatologie, da =verschiedene Krankheitsbilder (der dissoziativen Störungen) einen =fundierten theoretischen und praktischen Hintergrund erfordern. Der ist =jedoch in den älteren Richtlinien der Ausbildungsinstitute zum Teil =noch nicht enthalten.

daz: Wo finde ich einen speziell für EMDR ausgebildeten =Therapeuten?

Um die Qualität der Ausbildung sicherzustellen wurde, wie =bereits oben erwähnt, der EMDRIA-Verein gegründet, der national =für die Standards sorgen soll. Deswegen kann ich jedem nur empfehlen. =einen Therapeuten zu suchen, der über den Verein organisiert ist und =die Ausbildung bei einem autorisierten Institut absolviert hat.

Die (vorläufige) Adresse des Vereins:

EMDRIA-Deutschland
Z.Hd. Frau Veronika Engl

Ev. Johannes-Krankenhaus

Graf-von-Galen-Str. 58

33619 Bielefeld

Danke für das Gespräch.

Bücher zum Thema:

Arne Hofmann: 

EMDR in der Therapie psychotraumatischer Belastungssyndrome

Thieme. 1999

149 Seiten - DM 59.--

Francine Shapiro: 

EMDR. Grundlagen und Praxis. Handbuch zur Behandlung =traumatisierter Menschen 

Junfermann. 1998

85 Seiten - DM 69.--

F. Shapiro: 

EMDR in Aktion. Die neue Kurzzeittherapie in der Praxis 

Junfermann. 1998 

341 Seiten - DM 44.--

Hrsg.: C. T. Eschenröder:

EMDR, Eine neue Methode zur Verarbeitung traumatischer =Erinnerungen Forum für Verhaltenstherapie und psychosoziale =Praxis, Bd. 38, 1997, DGVT-Verlag

192 Seiten - DM 36,--

Hrsg.: Philip Manfleld:

Innovative EMDR-Ansätze

Junfermann, 1999 

300 Seiten - DM 58,-

Parnell. Laurel: 

EMDR, Der Weg aus dem Trauma. Uber die Heilung von Traumata und =emotionalen Verletzungen 

Junfermann. 1999 

80 Seiten - DM 39,80 

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